bildhauerin und malerin Anni Jung

Marienhofstraße 13 +++ 01662 Meißen +++ Telefon: 03521/457817


intension

Himmel = Geist ----------- Erde = Materie
In Umarmung beider entsteht die Kunst

Die Schönheit der Erde zwingt uns immer wieder zu Staunen und Ehrfurcht ... Mein Credo ist diese Schönheit. Die Schönheit des Lebens, des einzelnen Menschen, der zwischenmenschlichen Beziehung zu formen, malen, aquarellieren wird für mich zum Kraftquell, zur Überlebenskraft in der Konfrontation mit menschlichem Elend, verbrannter Erde, Brutalität, Kriminalität ... Im täglichen Zusammenprall mit diesen Nöten, die mir die Haut und das Herz verbrennen, mich atemlos machen ... wächst mein Bedürfnis nach Schönheit und mehr und mehr. Ich habe Schreie modelliert, Verzweiflung gemalt, eine Steigerung ist für mich nicht mehr möglich, ich kann nicht mehr! Ich brauche Kraft, um weiterzuleben und finde sie in der Schönheit. Die Freude am Leben will ich weitergeben, unsere   n o c h   Schönheit weiterreichen. Meine Kunstversion, die gesamte Arbeit seit 25 Jahren, findet ihren Anfang in der Erde: der Welt der Mineralien, Halbedelsteine, Edelsteine, den oft schroffen harten Farben der Erde. Plastiken in diesen herrlichen Farben und Strukturen zu schaffen, war mein Kindheitstraum und ist bis heute mein Kunststreben. Inzwischen habe ich ca. 2000 Plastiken gemacht. Die kleinste von ihnen sind ca. 2 cm, Einzelplastiken gehen bis 80 cm. Gartenplastiken, Springbrunnen, Architekturausführungen, Fassadeneinsätze etc. bis zu 2,60 Meter und mehr. Es ist eine unbeschreiblich schöne Welt, die Welt der Keramischen Plastik Hier ist alles möglich. Was heute noch nicht da ist, kann schon morgen entstehen! Die Plastiken wachsen aus der abstrakten Form zum subtilen Detail hin. Meine Themen: der Mensch, die Liebe und Zärtlichkeit, Mutterschaft, zwischenmenschliche Beziehungen überhaupt, Einsamkeit ... Unter allen sitzen vorangegangene Konstruktionen, Experimente ...



arbeitsstil

Jede Plastik ist ein nach einer Ideenskizze modelliertes Einzelstück:

U n i k a t

für den Innenraum aus feinkörniger für den Außenraum-. Garten, Stadtarchitektur aus frostbeständiger grober Baukeramikmasse modelliert. Jede modellierte Plastik erhält nach der Trocknung den ersten- den Fertigungsbrand bei 1080°C oder 1000°C. Erst dann erfolg auf jeder Plastik ein spezielles intarsienartiges aufgebautes Glasurverfahren: hauchdünner Auftrag von 10-17 verschiedenen Glasurschichten und Substanzen in gegenseitiger Überlagerung: Einbrand dieser Glasurschichten bei 1080°C. Erneuter Glasurauftrag aus hauchdünn aufgetragenen Glasuren, erneuter Brand, nun der dritte Brand, auch bei 1080°C. Zeigt die Plastik nicht die erwartete Schönheit der Oberfläche, wird die ganze Glasurarbeit wiederholt: vierter Brand. Im letzten Brand bei 820°C werden je nach vorstellung: Gold, Platin, Emaille, Lüster etc. eingebrannt. Dieses Arbeitsverfahren ist einzigartig faszinierend, aufr den Plastiken wächst ein sanft schimmender Mantel aus Glasuren, erinnernd an kostbare Edelsteine.

zu meinen Arbeiten